Finanzministerium hält an Einführung fest

Freitag, 22. September 2006

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hält an der geplanten Einführung von börsennotierten Immobiliengesellschaften zum 1. Januar 2007 fest. Im Spätherbst (Oktober bis November) werde der Gesetzentwurf der Bundesregierung in den Bundestag eingebracht werden, erklärte Ministeriumssprecher Torsten Albig. Damit wies die Behörde von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) einen Bericht des “Handelsblatts” zurück, dass die Gesetzesvorlage zu den steuerlich begünstigten Real Estate Investment Trusts (REITs) auf unbestimmte Zeit verschoben wird.

Quelle: dpa / onWirtschaft, 20.09.2006

Steueränderungsgesetz 2007

Freitag, 22. September 2006

Die Bundesregierung hat am 7.Juli 2006 das Steueränderungsgesetz 2007 verabschiedet. Folgende Änderungen sind vorgesehen:

  • Absenkung des Sparer-Freibetrages von EUR 1.370 bzw. EUR 2.740 (bei Verheirateten) auf EUR 750 bzw. EUR 1.500 (bei Verheirateten). Zusammen mit der nach wie vor gültigen Werbungskostenpauschale von EUR 51 bzw. EUR 102 (bei Verheirateten) gilt also ab 01.01.2007 ein maximales Freistellungsvolumen von EUR 801 bzw. EUR 1.602 (bei Verheirateten).
  • vor dem 01.01.2007 erteilte und nicht auf die neuen Beträge angepassten Freistellungsaufträge werden nur noch bis zu 56,37 % ausgeführt.

Das Bundesfinanzministerium wird sich noch zur Anfrage des BdB äußern, ob

  • der sich jeweils aus o.g. prozentualer Kürzung ergebende neue Freistellungsbetrag auf volle Euro aufgerundet werden darf
  • bis zum Vorliegen neuer amtlicher Vordruckmuster für FSA mit Wirkung ab 2007 die alten Formulare verwendet werden dürfen, sofern darin die Höchstbeträge abgeändert werden, mit der Folge, dass der jeweilige Freistellungsauftrag nicht von der prozentualen Kürzung erfasst wird. Das würde eine frühzeitige Information der Kunden und eine zeitliche Entzerrung der notwendigen Anpassungen der FSAs ermöglichen.
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