
Anleihen und festverzinsliche Wertpapiere
Festverzinsliche Wertpapiere eignen sich, wenn Sie bei täglicher Verfügbarkeit besonderen Wert auf feste Zinsen und feste Laufzeiten legen.
Anleihen unterscheiden sich z. B. durch Laufzeit, Zinssatz, Rendite und Emittenten. Zu dieser Anlageform zählen festverzinsliche Wertpapiere, ausgegeben von Staaten, Bund, Ländern, Banken oder Industrieunternehmen.
Feste Zinsen – feste Laufzeiten
Innerhalb des Angebots am Kapitalmarkt können Sie Ihre Laufzeiten selbst auswählen. Während der Laufzeit unterliegen die festverzinslichen Wertpapiere Kursschwankungen. Aber: Der Betrag, zu dem die von Ihnen ausgewählte Anleihe zurückgezahlt werden soll, steht in der Regel von Anfang an fest.
Einige Beispiele
- Anleihen der öffentlichen Hand: Die öffentlichen Haushalte finanzieren sich teilweise über die Ausgabe von festverzinslichen Wertpapieren, wie z. B. Bundesobligationen und Bundesschatzbriefe.
- Inhaberschuldverschreibungen: Inhaberschuldverschreibungen können Sie in der Regel zum Tageskurs verkaufen. So sichern Sie sich attraktive Zinsen, bleiben aber gleichzeitig flexibel.
- Stufenzinsanleihen: Stufenzinsanleihen haben eine variable Verzinsung. Richtung und Ausmaß der Zinsänderungen werden dabei bereits vorher festgesetzt. Außerdem genießen Sie große Flexibilität: Denn Sie können börsentäglich zum aktuellen Kurs verkaufen.

